Friedrichstraße 48 • 01067 Dresden • Tel.: 03 51/ 43 91 50
Hände sind wunderbar


Kein Apparat der Welt ist so perfekt.
Hände können unvorstellbar
vielseitig bewegt werden,
von innen her und ohne Energie von außen.
Hände können Wunder vollbringen.
Hände können sprechen
und sagen manchmal mehr als Worte.
Hände können schreiben, was man denkt.
Hände können zeigen, was man fühlt.
Hände können malen und Musik machen.
Hände können einen Traum modellieren
und ein Herz von Sorgen heilen.
Hände können einen trüben Geist
erhellen und aufheitern.

Phil Bosmans
Der Mensch wird in unserer Einrichtung als Einheit von Körper, Geist und Seele verstanden. Die Achtung der Würde und Einzigartigkeit des Menschen steht im Vordergrund.

Wir sind bestrebt, die Ressourcen unserer Bewohnerinnen und Bewohner herauszufinden, sie zu erhalten und zu fördern. Für unsere Bewohner stellen wir täglich für 24 Stunden einen qualifizierten Pflege- und Betreuungsdienst zur Verfügung. Alle MitarbeiterInnen sind bemüht, ihren Dienst mit Liebe, Sorgfalt, Einfühlungsvermögen und in höchster Qualität auszufüllen.
Zu pflegen heißt für uns auch Nähe, Geborgenheit, Vertrauen und Wärme erlebbar zu machen. Pflege ist ein Beziehungsprozess zwischen zu Pflegenden und Pflegenden.

Wir sind kein Krankenhaus für alte Menschen, bei uns soll gewohnt werden können und in dieses Wohnen hinein sollen pflegerische Abläufe integriert werden. Unsere PflegemitarbeiterInnen unterstreichen dieses Anliegen z.B. auch dadurch, dass sie im Dienst keine Schwesternkleidung tragen. Im täglichen Miteinanderleben legen wir ein besonders großes Augenmerk auf eine würdevolle Wegbegleitung bis in den Tod. Unser Anliegen ist es, den sterbenden Menschen und seine Angehörigen in den letzten und oft schweren Stunden, nicht allein zu lassen.

Auch nach dem Tod behält der Mensch seine Würde und wird ein letztes Mal von unseren Mitarbeitern gewaschen, gekämmt und angezogen. Wir feiern gemeinsam mit Bewohnern, Mitarbeitern, Angehörigen und, wenn gewünscht, mit einem Seelsorger eine Verabschiedung. Dabei spielt die Konfession keine Rolle.
     
   • 23.10.2017 11.15 Uhr © Altenpflegeheim "St. Michael" 2016